WM-Finale 2026: Spanien krönt sich — Ferran Torres erlöst die Iberer
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Am Sonntag, 19. Juli 2026, um 21:00 Uhr MESZ (15:00 ET) hat die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ihren Weltmeister gefunden: Spanien schlägt Argentinien im MetLife Stadium von East Rutherford mit 1:0 nach Verlängerung. Das Siegtor schoss Ferran Torres in der 106. Minute — eingelöst durch eine Flanke von Pedro Porro und das Kopfball-Ablegen von Nico Williams, beide ebenfalls eingewechselt. Zwei Joker entschieden ein WM-Finale. Vor 80.663 Zuschauern pfiff Slavko Vinčić (SLO) die Partie ab; Enzo Fernández sah in der 90.+3 Minute seine zweite Gelbe Karte und flog vom Platz. Für Österreich war es ein Endspiel mit doppeltem Beigeschmack: Beide Finalisten hatten das ÖFB-Team aus dem Turnier geworfen.

Inhaltsverzeichnis
Eckdaten zum Endspiel
Spanien diktiert das Spiel — Argentinien hat keine Antwort
Die Partie verlief über 120 Minuten nach einem klaren Muster: Spanien hatte Ball, Feld, Chancen; Argentinien verteidigte mit Mann und Maus und lauerte auf Konter. Der xG-Wert von 1,62 zu 0,34 zugunsten der Iberer (Sportschau) bringt das Kräfteverhältnis auf den Punkt. Über die gesamte reguläre Spielzeit gaben die Argentinier keinen einzigen Torschuss ab — eine defensive Meisterleistung Scalonis, aber eben keine Offensivkraft.
Der Schlüssel zum Siegtor: Zwei Joker, ein Tor. Trainer Luis de la Fuente brachte in der 62. Minute Ferran Torres für Oyarzabal und Nico Williams kam ebenfalls von der Bank. In der zweiten Hälfte der Verlängerung, 39 Sekunden nach Wiederanpfiff, flankte Pedro Porro von rechts, Williams setzte sich gegen Molina durch und legte per Kopf zurück — Ferran Torres hämmerte den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte. Sein erstes Turniertor, der entscheidende Treffer einer Karriere.
Argentinien bricht in Unterzahl
Die Schlussphase der regulären Spielzeit wurde zum Wendepunkt: Enzo Fernández holte sich in der 90.+3. Minute seine zweite Gelbe Karte ab — eine rücksichtslose Grätsche, die Pau Cubarsí in die Luft katapultierte. Argentinien spielte die letzten Sekunden und die gesamte Verlängerung in Unterzahl. Der Druck Spanien wurde erdrückend, doch erst der personelle Wechsel brachte die Erlösung.
Emi Martínez als tragischer Held
Emiliano Martínez stemmte sich mit elf Paraden ins Spiel — die meisten Saves, die je ein Torhüter in einem WM-Finale zeigte (Wikipedia; beIN; Yahoo). Trotz angeblich gebrochener Hand hielt er Argentinien bis zur 106. Minute im Spiel, war aber beim Siegtor machtlos. Dass sein Team in 120 Minuten keinen einzigen Torschuss auf sein spanisches Gegenüber Unai Simón brachte, sagt mehr über die spanische Defensive als über Martínez‘ Leistung aus.
Der unrühmliche Abgang
Nach dem Schlusspfiff kam es zu einer hässlichen Szene: Leandro Paredes packte Eric García am Hals und riss Gavi zu Boden. Spaniens Spieler gingen dazwischen, Rüffel und Wortgefechte folgten. Wichtig zur Einordnung: Der FIFA-Offizielle Spielbericht vermerkt KEINE Rote Karte gegen Paredes — mehrere Medien hatten eine zweite argentinische Platzverweisung gemeldet, doch der offizielle Report widerspricht. Bestätigt ist nur Enzos Gelb-Rot.
Was die Quoten sagten
Die 1X2-Schlussquoten lagen bei Spanien 2,25–2,30 / Remis 2,95–3,00 / Argentinien 3,60 (jeweils am 19. Juli vor Anpfiff). Weltmeister-Zweiweg (inkl. Verlängerung/Elfmeter): Spanien 1,67 (FanDuel) bis 1,72 (Kalshi), Argentinien 2,30 (Stand 19. Juli ET). Die regulären 90 Minuten endeten 0:0 — das "Remis" der 1X2 gewann also zur Pause, der Weltmeister-Markt löste sich zu Gunsten Spaniens erst nach der 106. Minute.
- Ergebnis: Spanien 1:0 Argentinien n. V. (Ferran Torres, 106.)
- xG: 1,62 : 0,34 — Spanien über 120 Minuten klar überlegen
- Platzverweis: Enzo Fernández (90.+3, Gelb-Rot) — die einzige bestätigte rote Karte
- Martínez: 11 Paraden — Rekord für ein WM-Finale
- Wettmärkte: „Remis“ (1X2 90 Min.) löste sich auf, „Spanien“ (Weltmeister) erst in der Verlängerung
- Geo-Angle: Beide Finalisten hatten das ÖFB-Team besiegt
Stimmen zum Spiel
„Wir hatten eine Verabredung mit der Geschichte — und wir wollten als Erste dort sein." — Luis de la Fuente, spanischer Teamchef (Original: „I said gentlemen we have an appointment with history, and we want to be there first.")
„Ich habe den Ball gesehen und einfach mit der Kraft aller Spanier geschossen." — Ferran Torres, Siegtorschütze (Original: „I just saw the ball coming to me and I just shot with the power of all the Spanish people.")
„Traurigkeit, aber mit dem Wissen, dass wir alles gegeben haben. … In der Niederlage müssen wir Größe zeigen." — Lionel Scaloni, argentinischer Teamchef (Original: „Sadness, but knowing that we left everything out there. … We’re great in victory, and we have to show that we’re great in defeat too.")
„Wir sind im siebten Himmel. Diese Mannschaft ist großartig. Wir sind zweimal Weltmeister. Es war das härteste Turnier der WM-Geschichte." — Rodri, Kapitän und Goldener Ball (Original: „We’re on cloud nine. This squad is sensational. We’re two-time World Cup champions.")
Ausblick
Mit dem Schlusspfiff im MetLife Stadium ist die WM 2026 Geschichte — und Spanien ist der zweite männliche Weltmeistertitel nach 2010. Auf den Seiten der Kampagne folgen der Turnier-Rückblick mit Spaniens Rekord-Serie (38 ungeschlagen, nur ein Gegentor), der Goldene-Schuh-Endstand mit Mbappés 22 WM-Toren sowie der Goldene-Ball-Coup durch Rodri.